Freitag, 22. April 2011

Gaustatoppen, 1883 m

Aussichtsreiche Gipfelwanderung im Süden der Hardangervidda

Gaustatoppen

Nach einer kurzen aber geselligen Nacht in einer traditionellen norwegischen Hytta fahren wir in Richtung Gaustatoppen, unserem heutigen Ziel.
Der herkömmliche Aufstieg führt vom Parkplatz Stavsro, der an der Straße zwischen Rjukan und Tuddal liegt, auf den Gipfel. Wir aber parken unser Auto etwa 2 km davor, nahe einer kleinen Hütte rechterhand der Straße.
Von hier führt uns ein gut markierter Steig (rotes T) durch Rentierflechten, Torfmoos und Salweiden einer Scharte entgegen. Die Aussicht ist heute trüb und die Nebelschleier geben nur teilweise einen Blick auf die noch zugefrorenen Seen und schneebedeckten Gipfel der Hardangervidda frei. Weiter geht es über Schneefelder einen Rücken hinauf zum weit sichtbaren Funkturm, der im Kalten Krieg als Radarstation gedient hat, und der Bergstation einer Standseilbahn.
Über einen Grat erreichen wir schließlich den Gipfel des Gaustatoppen, der bei schönem Wetter einen Blick über ein Sechstel von Norwegens Fläche zulässt.
Nach einer kurzen windigen Pause treten wir den Rückweg ab, der uns über den Parkplatz Stavsro und ein Stück entlang der Straße zum Auto zurück bringt.

Höhenunterschied: 1000 m
Gehzeit: Aufstieg 2 Stunden, Abstieg 1 1/2 Stunden

Salweide
Rentierflechten

Kommentare:

  1. Hej Magdalena,
    wunderschöne Bilder die ihr da geschossen habt! Leider war ich bisher selbst noch nicht in Skandinavien. Bei den Aussichten freue mich aber schon auf den Spätsommer, dann fahre ich das erste mal nach Schweden... :) Hoffentlich wird es ähnlich faszinierend!

    Grüße Thomas

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  2. hallo thomas,
    danke für dein kompliment!
    der norden ist faszinierend.. du kannst dich darauf freuen! :)
    schweden und norwegen sind länder der ruhe und der natur. ich bin gerne da.
    ich wünsche dir einen erlebnisreichen urlaub und dass du mit wunderschönen eindrücken nach hause zurück kommst.
    liebe grüße

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  3. Hallo Magdalena,
    leider ist mein Schwedenurlaub schon wieder vorbei. Es war wirklich wunderschön. Auch wenn ich einiges von Bildern kannte ist es doch was ganz anderes die Natur einfach vor Ort zuerleben. Einfach nur herrlich.
    Leider hatte es mich nur bis nach Mittelschweden verschlagen, das nächste mal gehts aber hoffentlich ins Sarek :)
    Beste Grüße bzw. hejdo

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